Ich werde mein Gewerbe zum 15.03.2027 beenden!
Ich werde mein Gewerbe offiziell zum 15.03.2027 beenden!
Für einige wird diese Nachricht sicherlich überraschend kommen, aber auch meine Frau und ich sind gesundheitlich eingeschränkt und ich kann und will nicht mehr alles so leisten, wie ich es gerne getan habe.
Ich weise ausdrücklich darauf
hin, dass ich keine neuen Kundinnen und Kunden mehr annehme.
Zudem werden alle derzeit offenen
/ schwebenden Anfragen, auf die ich keine Rückmeldung mehr erhalten habe, ab
sofort als erledigt betrachtet und nicht weiter berücksichtigt und bearbeitet.
Ich bitte um Verständnis, denn so etwas geht gar nicht.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für das Vertrauen bedanken, das mir in den vergangenen Jahren entgegengebracht wurde.
Ebenso danke ich für die tolle Zusammenarbeit mit den allermeisten meiner Kunden, ich würde sagen, mit etwa 95 %. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen mir, dass meine Arbeit geschätzt wurde und meine Kunden mit meiner Unterstützung sehr zufrieden waren, das bedeutet mir sehr viel.
Leider gab es auch einige wenige Fälle, in denen die Zusammenarbeit nicht wie gewünscht verlief, in diesen Situationen wurden trotz bestehender Vereinbarungen und erteilter Vollmachten eigenständig Entscheidungen getroffen oder in laufende Vorgänge eingegriffen, weil die Bearbeitung als nicht schnell genug empfunden wurde.
Das führte letztendlich dazu, dass die gewünschten Ergebnisse ausblieben, in solchen Fällen waren mir leider die Hände gebunden und ich habe von mir aus das Vertragsverhältnis beendet.
Trotz dieser wenigen Ausnahmen blicke ich mit großer
Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurück. Die Zusammenarbeit mit meinen
Kunden war überwiegend sehr angenehm, vertrauensvoll und erfolgreich.
Ich habe mir diese Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht und lange darüber nachgedacht.
Letztendlich steht jedoch die Gesundheit meiner Frau und auch meine eigene an erster Stelle.
Es ist nun an der Zeit, dass wir auch einmal an uns denken
und auf unsere Gesundheit achten.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Vertrauen und die
vielen schönen Jahre der Zusammenarbeit.

Sehr geehrter Herr Schöpe,
AntwortenLöschenich gehöre zu den Menschen, die Sie ihre Arbeit leider nicht haben machen lassen. Nachdem ich gelesen habe, dass Sie Ihr Gewerbe aufgeben werden, habe ich mich dazu entschlossen, mich öffentlich bei Ihnen für mein dummes Verhalten zu entschuldigen.
Ich habe Sie praktisch hintergangen und ja, das muss ich heute ehrlich so sagen.
Beim Aufklärungsgespräch haben Sie ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Sie mit uns einen Vertrag geschlossen haben, eine Vollmacht von uns besitzen und bis zum Abschluss unserer Angelegenheit alles für uns regeln. Sie haben uns auch erklärt, dass wir uns nicht selbst einmischen sollten, weil dies nur zu Missverständnissen führen und den Erfolg gefährden könnte. Es ging um den Widerspruch gegen die Einstufung des Pflegegrades meines Mannes.
Herr Schöpe hat daraufhin einen sieben Seiten langen, hervorragend begründeten Widerspruch verfasst. Ich war überzeugt, dass dieser Erfolg haben würde und heute bin ich sicher, dass er auch erfolgreich gewesen wäre, wenn ich mich nicht selbst eingemischt hätte.
Ich habe nämlich immer wieder eigenständig bei der Pflegekasse angerufen, dort wurden mir zahlreiche Fragen gestellt, die ich natürlich bereitwillig beantwortet habe. Genau das war mein großer Fehler. Der Widerspruch wurde schließlich abgelehnt.
Ich war damals tatsächlich so naiv zu glauben, Herr Schöpe würde davon nichts erfahren. Natürlich war das Unsinn, denn aufgrund unserer Vollmacht wurde er von der Pflegekasse selbstverständlich informiert.
Herr Schöpe rief mich daraufhin an, er war trotz allem sehr freundlich und fragte mich, warum ich ihn praktisch hintergangen habe und weshalb ich ihn seine Arbeit nicht machen ließ. Er erklärte mir, dass ich mich von der Pflegekasse ungewollt dazu verleiten ließ, selbst einzugreifen, und dass genau dies der Grund für die Ablehnung des Widerspruchs gewesen sei.
Damals wollte ich das überhaupt nicht einsehen und reagierte sogar verärgert. Herr Schöpe blieb dennoch freundlich, aber bestimmt. Er sagte zu mir sinngemäß: "Wenn Sie alles selbst machen möchten, dann brauchen Sie mich nicht, ich löse den mit Ihnen geschlossenen Vertrag mit sofortiger Wirkung auf, ziehe meine Vollmacht bei der Pflegekasse zurück und sende Ihnen die entsprechenden Unterlagen, ich wünsche Ihnen alles Gute."
Heute muss ich sagen: Er hatte vollkommen recht.
Schon damals hat mein Mann sich über mich geärgert und mich gewarnt, als ich das erste Mal eigenständig bei der Pflegekasse angerufen habe. Heute kann ich nur noch sagen, ich war selbst schuld. Herrn Schöpe kann ich wegen meiner Dummheit und meines unüberlegten Handelns überhaupt keinen Vorwurf machen. Ganz im Gegenteil, ich schulde ihm eine aufrichtige Entschuldigung.
Nach etwa einem Vierteljahr habe ich Herrn Schöpe erneut angerufen und ihn gebeten, unsere Angelegenheit doch noch einmal zu übernehmen. Natürlich lehnte er dies ab und ehrlich gesagt kann ich ihm das bis heute nicht übel nehmen. Mein Mann hatte schon vorher gesagt: „Wenn ich an Herrn Schöpes Stelle wäre, würde ich das ebenfalls ablehnen.“
Trotzdem nahm sich Herr Schöpe noch einmal Zeit für mich und gab mir mehrere sehr wertvolle Ratschläge.
Diese Hinweise waren Gold wert und haben letztendlich dazu geführt, dass mein Mann doch noch einen höheren Pflegegrad erhalten hat. Ohne die Tipps von Herrn Schöpe wäre das nach meiner festen Überzeugung niemals gelungen.
Dafür bin ich ihm bis heute von Herzen dankbar.
Für die verbleibende Zeit, in der Herr Schöpe sein Gewerbe noch ausübt, wünsche ich ihm von ganzem Herzen alles Gute, viel Gesundheit und weiterhin zufriedene Mandanten.
Und an alle, die seine Hilfe in Anspruch nehmen möchten, habe ich nur einen Rat: „Machen Sie nicht denselben Fehler wie ich, wenn Sie Herrn Schöpe beauftragen, dann lassen Sie ihn seine Arbeit machen, er weiß, was er tut, und versteht sein Fach.
In diesem Sinne wünsche ich allen noch ein schönes Restwochenende.
Liebe Lena Maria,
Löschenich muss sagen, dass ich schon etwas baff war, als ich gesehen habe, dass Sie sich öffentlich bei mir entschuldigen. Dafür möchte ich mich herzlich bei Ihnen bedanken.
Leider haben Sie damals nicht auf meinen Rat gehört, in solchen Fällen bin ich konsequent und das muss ich auch sein, entweder vertraut man meiner Arbeitsweise und lässt mich machen, oder man übernimmt alles selbst, dann benötigt man meine Unterstützung nicht und kann sich die Kosten sparen.
Sie haben diese Erfahrung nun selbst gemacht und gesehen, wohin die damaligen Entscheidungen geführt haben.
Natürlich habe ich eine erneute Zusammenarbeit abgelehnt, weil ich sehr enttäuscht und auch verärgert war, ich denke, das ist nachvollziehbar. Dennoch haben wir trotz meiner Absage noch etwa eine Stunde miteinander telefoniert, in diesem Gespräch konnte ich Ihnen noch einige wertvolle Tipps geben, die letztendlich auch zum Erfolg beigetragen haben.
Selbstverständlich hätte ich dafür eine Vergütung verlangen können, sie wollten mich dafür sogar unbedingt bezahlen, doch das habe ich bewusst abgelehnt.
Auch wenn ich enttäuscht war, war es für mich selbstverständlich, Ihnen in dieser Situation zu helfen, zumal Ihr Mann meine Sichtweise ebenfalls geteilt hat.
Doch das gehört inzwischen der Vergangenheit an. Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit und vor allem für Ihren großen Mut, sich öffentlich bei mir zu entschuldigen, dafür ziehe ich meinen Hut vor Ihnen.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Mann für die Zukunft von Herzen alles erdenklich Gute.
Lena Maria, ich finde es wirklich großartig, dass Sie den Mut aufgebracht haben, sich bei Peter zu entschuldigen. Das ist keineswegs selbstverständlich, so viel Offenheit und die Bereitschaft, einen Fehler einzugestehen und dies sogar öffentlich, verdienen meinen Respekt.
AntwortenLöschenIn meinen Augen ist das bemerkenswert, denn die meisten Menschen würden einen solchen Schritt niemals gehen, dafür möchte ich Ihnen auch von meiner Seite herzlich danken.
Kurz zu meiner eigenen Erfahrung, Peter hat sich in meiner Angelegenheit mit großem Engagement eingesetzt und das mit Erfolg, dafür bin ich ihm bis heute sehr dankbar.
Wenn man jemanden wie Peter mit einer Angelegenheit beauftragt, sollte man seinem Rat vertrauen und sich nicht selbst in den Vorgang einmischen.
Genau das hat er mir damals gesagt und soweit ich sehe, hat er Ihnen, Lena Maria denselben Rat gegeben, leider haben Sie nicht darauf gehört, was Sie selbst inzwischen auch ehrlich eingeräumt haben.
Ich persönlich war mit dem Ausgang meiner Sache mehr als zufrieden. Deshalb möchte ich Peter an dieser Stelle nochmals meinen größten Dank aussprechen, ich kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen.
Vertraut euch Peter an, wenn ihr auf seine Erfahrung hört, werdet ihr mit dem Ergebnis sehr wahrscheinlich genauso zufrieden sein wie ich, von mir gibt es deshalb eine klare Empfehlung.
Viele werden Peter vermissen, wenn er sein Gewerbe aufgegeben hat, davon bin ich schon jetzt überzeugt.
Menschen wie ihn findet man nur sehr selten bis gar nicht.
Ich glaube, dass ein wirklich gleichwertiger Ersatz kaum zu finden sein wird, gleichzeitig kann ich Peter gut verstehen, die Gesundheit seiner Frau und natürlich auch seine eigene haben jetzt oberste Priorität.
Ich wünsche euch allen alles Gute!
Lieber Helmut, lieber Herr Schöpe,
AntwortenLöschenvielen Dank für eure lieben Rückmeldungen. Auch ich bin überzeugt, dass Herr Schöpe nur sehr schwer zu ersetzen sein wird.
Lieber Helmut, vielen Dank für ihre wertschätzenden Worte und Ihnen, Herr Schöpe, ebenfalls herzlichen Dank für Ihre offenen und freundlichen Worte.
Mein Mann sagte gerade zu mir: „Und was haben wir daraus gelernt?“ Ja, ich habe daraus gelernt und werde das auch in Zukunft beherzigen.
Ich wünsche euch allen von Herzen alles Gute!